Wer kennt nicht das Sprichwort: “Vorbeugen ist besser als heilen”. Aber dennoch, im Alltagsstress nimmt man sich viel zu selten die Zeit, um einen Gesundheits-Check machen zu lassen. Oft erfolgt der Schritt zum Arzt erst, wenn sich eine Krankheit bereits bemerkbar macht.

Dabei können regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen helfen, etwaige Unregelmäßigkeiten schon im Frühstadium zu erkennen und Krankheitsrisiken zu minimieren. Auch die Heilungschancen steigen exponentiell, je früher man Krankheiten wie beispielsweise Krebs erkennt. Als Frauenarzt und Gynäkologe ist es mir ein Anliegen, Ihnen die bestmögliche Beratung und Krankheitsvorsorge zu bieten. Einer unserer Schwerpunkt ist daher der Bereich der Onkologie.

Onkologie

Der Bereich Onkologie beschäftigt sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie Rehabilitation und Nachsorge von Krebserkrankungen. Ziel ist in jedem Fall die Vermeidung bzw. die Früherkennung von guten und bösartigen Tumorarten. Diagnosen im Frühstadium von Krankheiten können wesentlich dazu beitragen, Ihr Leben zu retten. Und ich bin an dieser Stelle stolz sagen zu können, dass viele meiner Patientinnen aufgrund des frühen Erkennens einer nicht-gutartigen Erkrankung mit einer entsprechenden und somit stark verkürzten Therapie beginnen konnten.

Aber wie genau schaut eine Vorsorgeuntersuchung aus? Das und wann Sie eine Kontrolluntersuchung machen sollten, erfahren Sie im folgenden Text.

Sie möchten zu einer Vorsorgeuntersuchung kommen?

Was passiert bei der Vorsorgeuntersuchung?

Zu Beginn der Vorsorgeuntersuchung wird eine ausführliche Anamnese gemacht. Das heißt, es werden Vorerkrankungen, derzeit vorhandene Beschwerden und familiäre Risikofaktoren abgeklärt. Auch die Regelmäßigkeit bzw. Unregelmäßigkeit Ihres Zyklus ist Teil des Abklärungsgesprächs.

Es folgt eine vaginale Ultraschall-Untersuchung. Ziel ist es, eventuelle Veränderungen an der Gebärmutter, Eileiter oder den Eierstöcken zu erkennen. Zusätzlich wird eine Tastuntersuchung der oben erwähnten Organe vorgenommen. Mittels Scheidenspiegel werden Scheide und Gebärmutterhals untersucht. Bei Verdacht auf eine Entzündung oder bei Ausfluss wird eine mikroskopische Untersuchung des Scheidensekrets veranlasst. Mit einem sogenannten Kolposkop (Vergrößerungsglas) wird der Gebärmutterhals noch genauer unter die Lupe genommen.

Im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung wird ein “PAP-Abstrich” abgenommen. Anhand dieses Abstrichs können bereits Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs erkannt werden. Mit der richtigen Behandlung kann die Entstehung von Krebs sogar verhindert werden. Derzeit erkranken in Österreich etwa noch neun von 100.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Dank der Methode des Krebsabstrichs konnte die Zahl der Erkrankungen seit 1928, dem Jahr der Erfindung des PAP-Tests, jedoch bereits deutlich reduziert werden.

Weiters werden bei der Vorsorgeuntersuchung noch Abstriche wie ein HPV-Abstrich, ein Infektionsabstrich (bei Pilz oder Bakterien-Verdacht) oder ein Abstrich zur Identifikation von Chlamydien gemacht. Im Hinblick auf die Krebsvorsorge ist ein HPV-Abstrich äußerst wichtig. Er zeigt an, ob eine Infektion mit Humane Papillom Viren vorhanden ist. Sofern langanhaltende HPV-Infektionen vorhanden sind, können diese zu Gebärmutterhalskrebs führen. Eine HPV-Impfung kann vor einer solchen Infektion schützen. Die Vorsorgeuntersuchung beinhaltet daher auch ein diesbezügliches Aufklärungsgespräch.

Einen wichtigen Punkt bei der Vorsorgeuntersuchung stellt die Tastuntersuchung der Brust dar. Das Ziel ist es, Brustkrebs – sofern dieser vorhanden ist, schon in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen. Auch in der heutigen Zeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe Ihres Lebens an dieser Form von Krebs. Je eher eine Vorstufe dieser Erkrankung entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen.
Im Rahmen meiner Spezialisierung auf Onkologie lege ich großen Wert auf einen gründliche Untersuchung Ihrer Brust. Wenn Sie zu diesem Thema mehr erfahren möchten, finden Sie die ausführliche Information rund um die Brustuntersuchung hier.

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Wie oft sollte man zur Vorsorgeuntersuchung gehen?

Die Pubertät beginnt immer früher. In der heutigen Zeit ist es auch durchaus normal, wenn Mädchen Ihre erste Blutung bereits in einem Alter von 12 oder 13 Jahren oder sogar noch früher bekommen.

Oft ist es Mädchen in diesem Alter noch recht unangenehm, über das Thema per se zu sprechen oder Fragen innerhalb der Familie dazu zu stellen. Der erste Untersuchungs-Termin dient also in erster Linie dazu, um Vertrauen zu schaffen und etwaige Fragen zu beantworten.

Ab diesem Zeitpunkt sollte eine Vorsorge- bzw. Kontrolluntersuchung dann in regelmäßigen Abständen stattfinden. Denn – es geht um Ihre Gesundheit!

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Meine Leistungen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung im Überblick

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